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Motorbremse oder Rollen im Leerlauf
FAQ

Motorbremse oder Rollen im Leerlauf

Beim Einfahren in Tempolimit-Bereiche oder vor einer roten Ampel muss das KFZ verlangsamt oder zum Stillstand gebracht werden. Die meisten Autofahrer nutzen hierfür die bremsende Kraft des Motors bei eingelegtem Gang oder schalten das Getriebe in den Leerlauf. Welche Variante spritsparender ist oder weniger Verschleiß entstehen lässt, ist situationsabhängig. Für einen längeren Ausrollweg wird eher das Rollen im Leerlauf gewählt. Ist der Rollweg begrenzter, passt die Motorbremse. Die bremsende Kraft des Motos mit eingelegtem Gang hilft auch, das Tempo bei abfallenden Strecken zu verringern.

Rollen mit Motorbremse

Das Rollenlassen des KFZ mit eingelegtem Gang wird als Motorbremse bezeichnet. Diese Fahrweise wird gern auf abfallenden Wegen benutzt. Dabei bleibt der Gang im Getriebe eingelegt und das Fahrzeug wird rasch langsamer. Je nach Gefälle kann hoch- oder heruntergeschalten werden.

Moderne Fahrzeuge sind mit einer automatischen Schubabschaltung ausgestattet. Diese wird automatisch aktiviert. Für die Aktivierung wird die Kupplung während des Rollens nicht betätigt. Der Gang bleibt eingelegt. Die Steuerung drosselt absichtlich die Kraftstoffzufuhr oder schaltet sie ganz ab. Das rollende Fahrzeug hält den Motor in einem Drehzahlbereich über dem Leerlauf.

Rollen im Leerlauf

Zum Ausrollen eines Fahrzeuges auf längeren Abschnitten wird gern der Leerlauf eingelegt. Beim Schaltgetriebe sollte die Kupplung hierbei nicht über kompletten Zeitraum gedrückt sein. Um den Verschleiß der Kupplung gering zu halten, wird sie nur kurz für das Herausnehmen des Ganges aktiviert.

Verfügt das KFZ über ein DSG- oder Automatikgetriebe, ist eine Nachfrage vor häufigem Rollenlassen im Leerlauf sicherer. Mehrere Fahrzeughersteller verweisen auf die Wählhebel-Stellung „N“ ausschließlich im Stand. Grund ist unter anderem die Ölversorgung des Motors. Diese kann im Leerlauf anders als bei eingelegtem Gang ausfallen. Das Öl vermeidet die Überhitzung des Motors und verhindert Ablagerungen. Sauberes Öl in der richtigen Menge ist auch im Getriebe wichtig. Eine Getriebe Reparatur kann kostenintensiv werden, deshalb heißt es hier ebenso vorbeugen.

Aktuelle Fahrzeugmodelle mit Automatikgetriebe verfügen für das Rollen im Leerlauf über eine gesteuerte Funktion. Das sogenannte Leerlauf-Segeln entkoppelt den weiterlaufenden Antrieb automatisch vom Getriebe. Das weiterentwickelte Segeln im Leerlauf nimmt auch eine vollständige Abschaltung der Zylinder vor.

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